Vogesen 2011

 

Auf vielfachen Wunsch ging es wieder in "unser" Ferienhaus in den Vogesen. Die wirklich genialen Strassen mit überwiegend gutem Asphalt hatten es den meisten Teilnehmern im letzten Jahr wohl wieder angetan. Vielleicht war es auch die schon vertraute Umgebung die uns wieder in das bekannte Quartier zog. Doch welch eine Überraschung sollte es beim ersten Bad für uns geben?

 

Die Besitzer hatten doch tatsächlich äußerst aufwändig eine Poolbar und ein Entspannungsbecken eingebaut und nicht mal die Miete erhöht. Folgende Bilder dokumentieren diese noble Geste sehr anschaulich.                                -He -

TATAAA

Bei Jedem hat das Entspannungsbecken dann doch nicht geholfen.

Vogesen-Tour 03.09. - 10.09.2011

Gerne berichte ich über die Vogesen-Tour 2011.
Alles begann am 03.09.2011 um 7:00 Uhr. Mein Moped wollte irgendwie nicht Richtung Süden. Nach einigen Start- und Überbrückungsaktionen (dank meiner Nachbarin und ihrem Auto/Überbrückungskabel) kam ich dennoch pünktlich zum Treff „Raststätte Hennhof“. Jetzt noch schnell eine stressabbauende Zigarette und ab auf die A1 und Gas geben. Ab Trier dann über Land- und „Dorfstraßen“ kamen wir fünf (Tore, Walter, Tina, Martina und ich) in Plainfaing in unserer Unterkunft für die nächsten 7 Nächte an. Das Abendessen gekocht von Jutta und Birgit war schon fast fertig. Helmut planschte im Pool, Michael, Dirk und Elke wuselten irgendwo rum. Ulrich traf nun auch ein. Nachdem alle Betten gemacht, Kleidung, Waschzeug verstaut waren, mundete der Feuertopf und der 1. Abend wurde bei einem Gezapften gemütlich beendet.

Die 1. Bergtour fand ohne Martina und mich statt. Wir genossen die Ruhe und das Haus so ganz für uns. Aber doch wollten unsere Mopeds bewegt werden. Ein kleiner Ausflug nach St. Die auf einen Kaffee in einem Bistro sollte für Sonntag reichen. Die regnerische Heimkehr mit einem zwangsweisen Rundkurs durch Plainfaing (wo war noch mal die Straße zu unserem Haus??) war nicht so toll aber lustig.

Am Montag und Dienstag fuhren wir alle gemeinsam die Berge hoch und runter. Viele Kurven und Kehren, viele kleine verträumte Orte und viel, viel Wald gehörten zum Tourenplan.

 

Selbst auf dem Le Grand Ballon (1.343m) führte unsere Tour. Ein fantastischer Ausblick über das Tal mit Wolkendecke und windiger Atmosphäre ließ evtl. Strapazen schnell vergessen.

 

Und in Munster waren tatsächlich noch Störche in ihren Nestern zu sehen.

 

Zurück über die D417 Col de la Schlucht.

Mittwoch: Happy birthday-Ständchen um 0:00 Uhr - Martina hat Geburtstag. Leider schlechtes Wetter – Ausflug zu viert mit Auto nach Colmar. „Klein Venedig“ ist eine geglückte Bezeichnung für diesen Ort. Alte Bauten, Kopfsteinpflaster und Kanäle sind bezeichnend für Colmar.

Anschließender Einkauf für Martinas Geburtstagsessen und gemeinsames Spagetti schmausen mit Melonen-/Schinkenvorspeise. Wer nach Platz hatte genoss als Dessert die Geburtstagstorte (kreiert von Jutta) und dann ließen wir den Tag gelungen ausklingen. Prost Martina!!

Donnerstag viel Sonne und wieder ab in die Berge. In einer Berghütte wurde zu Mittag gegessen. Super Aussicht bei super Wetter.

 

Hier teilte sich die Gruppe, einige fuhren wieder Kurven und Kehren und einige ab zum Haus an den Pool die Sonne genießen.

Unser letzter Tourentag bricht an: Freitag! Es sieht nicht nach Sonne aus. Macht nix – die Berge rufen, die Mopeds wollen gefahren werden. Durch Nebel und Regenschauer fuhren wir zum Lac des Corbeaux. Selbst im Nebel wunderschön anzusehen.

Viel Nass von oben und unten - nasse Füße (bei so manchen). Aber eine klasse Strecke.

Samstag/Abreisetag!! Schade, es ging so schnell vorbei – die schöne Zeit. Die Rückreise, wieder zu fünft, beginnt über Landstraßen Richtung Luxemburg. Schnell billig tanken und mit Leckereien aus dem Lunchpaket gestärkt geht es weiter. Bald verabschiedeten wir uns von Tore – er trifft unterwegs  noch andere Biker. Nun schnell auf die A1 und schnurstracks nach Hause.

Fazit: 12 Personen, 11 Mopeds, um die 2.000 gefahrene Kilometer, Ausgaben insgesamt ca. 400,00€! Viele schöne Touren, Berge rauf und runter, geschmeidig gefahrene Hüften bei Kehren und Kurven, kurze und längere Pausen mit schönsten Naturaussichten, mal hier und da tanken wollen oder müssen!! Mein Dank an die „Touren guides“, ohne die ausgewählten und vorgefahrenen Touren, wäre alles nur halb so schön gewesen.

Unsere Unterkunft: Großzügiges Haus mit vielen Zimmern und Bädern (inkl. Prinzessinnenzimmer :)) , große Küche mit angrenzendem Speisezimmer, nicht genutztes Kaminzimmer mit Sesseln und Sofa, immer genutzte Terrasse und Pool. Mit Pferdegewieher und Hahnenschrei landschaftlich schön gelegenes Anwesen.

Gemeinsame Frühstücksrunden mit eingeteilten, willigen Küchendienstler. So manches leckere Abendessen (von kreativen Köchen geschnippelt, gerührt und vom feinsten abgeschmeckt), 3 Fass Bier, geschlürfter Selbstaufgesetzer oder Honiggrappa bei mehr oder weniger schwerwiegenden Supervisionen und Plaudereien.

… JA und nochmals JA - es war eine schöne Zeit.

                                                                                       Kerstin