Dieses Mal eine Rundreise ohne feste Unterkunft. Wir haben in Hütten auf Campingplätzen mit Selbstversorgung übernachtet.

3 Frauen - 3 Männer - 6 Motorräder - 5 000 Land-Kilometer - 1 000 Fähren -

10 000 Tunnels - Millionen von Wasserfällen, die in Norwegen “Fossen” heißen (daher wurden die meisten Fotos mit Hilfe der sogenannten “Fossographie” erstellt) - Milliarden m3 Wasser und Steine - ein Paar Trolle - kein Elch und kein Rentier -

Wohl um uns zu beeindrucken hatten die Norweger Wasser und Steine möglichst atemberaubend arrangiert. Auch beim Straßenbau schienen sie bereits von unserer Absicht das Land zu bereisen gewußt zu haben.

Der Norweger an sich ist sehr gastfreundlich, hilfsbereit und vorausschauend. Immer wenn er vor einem Berg steht, fällt es ihm wohl sehr schwer den Impuls zu unterdrücken ein, zwei oder mehrere Löcher hineinzubohren. Anders konnten wir uns die Anzahl der Tunnel nicht erklären. Bei den lokalen Wetterverhältnissen ist aber gegen eine “teilüberdachte” Motorradtour nichts einzuwenden. Besondere Vorsicht ist bei dem Schild “Lys manglet” vor einem Tunnel geboten - bei uns folgten daraufhin 6,2 Kilometer stockfinstere Nacht und das mitgebrachte Licht konnte auch nicht viel daran ändern.

Den meisten Spaß machte es aber die Tunnel auf den alten Pässen zu umfahren. In der Regel waren die Straßen in gutem Zustand und so kurvenreich, dass wir überhaupt nicht viel schneller als die erlaubten 80 km/h fahren konnten bzw. wollten. :-))

Der Urlaub hat allen sehr gut gefallen, auch Dank Elkes Tipps und Planung. Wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal in Norwegen.

Wie erwartet waren die Preise nichts für ambitionierte “Schnäppchenjäger”, aber mit der Selbstversorgung einigermaßen erträglich. Zwei besonders beliebte Gerichte waren:
1. Nudeln mit Würstchen-Gulasch und 2. Nudeln mit Kötbulla - die erste Woche zu mindest.....Vom Alkohol und von Zigaretten sollte man die Finger lassen oder sich ausreichend damit eindecken (natürlich alles verzollen :-))      

Die “Hytter” gibt es in vielen Ausführungen von “echt toll” bis “wir sind zufrieden” - alle hatten eine sehr gute, meist idyllische Lage gemeinsam. Unbedingt mitnehmen sollte man Töpfe, Pfannen, Teller, Tassen und Besteck - ein Geheimtipp die Thermoskanne für den Kaffee  unterwegs. Kochutensilien sind nicht in jeder Hütte vorhanden; einen Kocher und einen Kühlschrank gibt es immer. Ein Schlafsack, der auch bei 8 Grad wärmt, wäre auch nicht schlecht, denn Decken zum “aufpolstern” werden auch nicht überall geboten.  

Wir haben in Norwegen incl. Überfahrt und Inlandsfähren, Benzin, Hütten, Essen und Trinken pro Tag durchschnittlich ca. 80,00 Euro ausgegeben, das nur als Anhaltspunkt für die nächsten Norwegenreisenden.                      - he + ju -

 

 

Hier der Track der Tour

Hektik auf der Fähre.

Eine wirklich rasante Überfahrt.

Angekommen... die erste Unterkunft in Kristiansand.

Wasser satt.

Impressionen

Und wenn ihr auch mal so was schönes erleben wollt, fahrt nächstes mal doch einfach mit.