Saisonabschluß 1./3. Okt. 2005 - Witzenhausen

 

Treffpunkt ist am 01.10.2005 um 10 Uhr an der Raststätte Haarstrang an der A44 in Fahrtrichtung Kassel. Es wird in 2 Gruppen ("Dirk" und "Ulrich") gefahren, dies gilt für alle 3 Tage, wobei die Gruppen täglich gewechselt werden können.

 

Die Gruppe "Dirk" wird die Tour flexibel gestalten (also je nach Witterung), wobei geplant ist am Anreisetag den Hohen Meissner, am 2. Tag den Kyffhäuser und am Rückreisetag die Weserspitze zu erkunden. Wer "richtig" Motorrad fahren möchte, sollte diese Gruppe wählen.

 

Die Gruppe "Ulrich" fährt nach einem gewissen Programm (unabhängig vom Wetter und Ankunftszeit). Wer sich dieser Gruppe anschließt sollte vorher wissen auf was er sich einlässt. Die Routen sind aber so gewählt, dass nach max.

203 km aufgetankt werden kann und auch nach spätestens 2 h 24 min eine Toilette zur Verfügung steht.

 

1.Tag (Anreise nach Witzenhausen / 274 km, 5 h 20 min)

 

Der 1.Teilabschnitt (76 km, 1 h 18 min) geht von der Raststätte Haarstrang weiter über die Autobahn bis Arnsberg. Ab hier wollen wir von der Autobahn nichts mehr wissen und fahren nette Landstraßen über Hellefeld, Hennesee nach Ramsbeck. Dort erwartet uns bereits der Tankwart an der Freien-Tankstelle um uns mit Lebenselexier und dem Toilettenschlüssel zu versorgen.

 

Der 2.Teilabschnitt (64 km, 1 h 17 min) führt uns über die Alpen von Brunskappeln, Diemelsee zum Landgasthof Kiepe in Twistetal-Mühlhausen. Hier wollen wir unser Mittagessen einnehmen.

 

Der 3.Teilabschnitt (73 km, 1 h 29 min) wird uns am Twistesee vorbeiführen, weiter nach Warburg, über Trendelburg zur Weser. Bei Onkel Palms Hütte können wir uns mit Kaffee stärken, denn in Kürze steht die Überfahrt bevor. Wer hier nicht seefest ist, kann schon mal den Heimweg antreten.

 

Der 4.Teilabschnitt (33 km, 39 min) führt uns direkt zur Weserfähre, danach geht es immer an der Weser entlang zur Weserspitze nach Hann. Münden. Nach den obligatorischen Fotos können wir nun den letzten Teil der Anreise antreten.

 

Der 5.Teilabschnitt (28 km, 37 min) geht auf Nebenstrassen nach Witzenhausen zum Burghotel. Für die Ankunftszeit seit ihr selber verantwortlich, denn wer trödelt oder lange Pausen macht, kommt halt auch später an.

 

2.Tag (Ausflug durch das Eichsfeld zum Harz / 331 km, 6 h 42 min)

 

Wenn wir schon mal etwas weiter weg von zuhause sind, dann wollen wir auch was sehen. Also machen wir heute eine umfangreiche Tour, besser gesagt sind es 2 Tagestouren, die wir aber an einem Tag schaffen (wir sind ja schon groß).

Die eine Tour wird uns das Eichsfeld näher bringen. Dort finden wir wenig Verkehr, wunderbare kurvige Strassen, hier verlief die ehemalige Zonengrenze, das Fachwerkstädtchen Duderstadt mit seiner wunderschön angelegten Fußgängerzone, das Flüßchen Rhume, das in einem der größten artesischen Brunnen Europas das Licht der Welt erblickt, der Seeburger See als größter Natursee Südostniedersachsens.

 

Die zweite Tour wird uns durch den Mittelharz führen. Angefangen mit der alten Lerbacher Serpentinenstrecke, über dem Sonnenberg bis zur Sösetalsperre. Die Gegend um Stiege und Treseburg mit dem Bodetal,  wo die schroffen Felswände sind, wird uns aber wohl aus Zeitgründen versagt bleiben.

 

Der 1.Teilabschnitt (108 km, 2 h 24 min) führt uns, nachdem wir unsere Maschinen an der ARAL-Tankstelle in Witzenhausen gestärkt haben, durch das unbekannte Eichsfeld nach Osterode (hier endet der erste Teil der Eichsfeldtour) und es besteht die Möglichkeit an der TOTAL-Tankstelle unseren durstigen Maschinen zu helfen.

 

Der 2.Teilabschnitt (34 km, 41 min) der in Osterode beginnt, ist auch gleichzeitig der Beginn der Rund- und Hausstrecke vom Chef des Hotels Sauerbrey. Weiter geht es über Clausthal-Zellerfeld zum Torfhaus. Ja richtig, wir befinden uns jetzt mitten im Harz. In der Gaststätte Hubertus haben wir uns nun eine Stärkung verdient.

 

Der 3.Teilabschnitt (46 km, 52 min) führt uns durch ein Kurvenlabyrinth und atemberaubender Aussichten durch den Mittelharz nach Sophienhof zum Braunen Hirsch. Hier wollen wir uns mit Kaffee stärken und die Eindrücke verdauen. Diese Rundtour ist bezogen auf den 3.Teilabschnitt genau genommen umfangreicher (124 km, 2 h 23 min). Sollte sich also jemand beschweren es wäre zu anstrengend, der könnte belohnt werden mit der kompletten Strecke. Als Alternative bietet sich noch eine Mittelstrecke an (die dann 85 km, 1 h 42 min lang sein würde). Realistisch gesehen werden wir uns aber mit der kleinen Variante zufrieden geben müssen.

 

Der 4.Teilabschnitt (62 km, 1 h 04 min) führt uns durch nicht weniger tolle Gegenden zurück nach Osterode. Hier können wir unseren Maschinen an der uns bereits bekannten TOTAL-Tankstelle auch mal wieder was Gutes gönnen.

 

Der 5.Teilabschnitt (81 km, 1 h 41 min) wird uns den zweiten Teil der Eichsfeldtour näher bringen. Am Ziel in Witzenhausen wartet das Burghotel auf uns. Vor Erschöpfung ist uns der Hunger vergangen und wir wollen nur noch eins, ins Bett.

 

3.Tag (Rückreise / 334 km, 6 h 20 min)

 

Nachdem die Sachen gepackt sind, heisst es Abschied nehmen vom Burghotel (wobei die Gruppe „Ulrich“ das Hotel ja eh kaum gesehen hat).

 

Der 1.Teilabschnitt (97 km, 2 h) führt uns zur bereits bekannten ARAL-Tankstelle in Witzenhausen, diesmal müssen unsere Maschinen sparsam sein, denn den nächsten Sprit gibt es erst nach 203 km. Also auf geht’s, zuerstmal durch den Kaufunger Wald und weiter nach Edersee-Affoldern wo im Landhaus Brombach bereits ein reservierter Tisch mit Böhmischen Spezialitäten auf uns wartet.

 

Der 2.Teilabschnitt (106 km, 2 h 06 min) führt uns auf Nebenstrecken südlich am Edersee vorbei, weiter über Züschen, Altastenberg, Holthausen nach Fredeburg. Hier kann an der ARAL-Tankstelle der Durst unserer Maschinen gelöscht werden.

 

Der 3.Teilabschnitt (52 km, 1 h 02 min) wird uns nun der Heimat näher bringen. Ganz eilige können sich ab Dorlar aus der Gruppe ausklinken um über die B511 und B55 nach Meschede zu fahren. Dort steht als schnelle Heimfahrt die A46 bereit. Der Rest oder vielleicht doch alle können sich über so klangvolle Namen wie Schliprüthen und Faulebutter erfreuen. Im letzt genannten Ort (oder besser Örtchen) wollen wir uns nochmal im Landhaus Rademacher mit Kaffee stärken.

 

Der 4.Teilabschnitt (79 km, 1 h 12 min) verlangt noch mal die letzten Reserven von uns ab. Aber nachdem wir Kleinhammer erreicht haben, ist es bis Lüdenscheid nicht mehr weit. Bevor nun auch der letzte die Gruppe verlässt, werden wir den Rest der Strecke ab hier die Autobahn A45 benutzen. Auf dem Parkplatz Im Busch (kurz vor der Ausfahrt Ergste) werden wir den letzten Stop einlegen und die Abschlußtour 2005 als erledigt ansehen. Ab hier fährt nun jeder allein nach Hause und überlegt schonmal, wieviel Urlaubstage er benötigt um wieder zu Kräften zu kommen.

 

PS: 

Bei Regen zu fahren, hat auch seine Vorteile, es wird nicht zu warm, das Visier wird dauernd gereinigt und man bleibt frisch.

 

Sollte das GPS-Gerät ausfallen, ist die Gefahr groß, dass wir nicht im Harz landen, sondern plötzlich die Oder-Neiße Linie abfahren oder die Grachten um Amsterdam kennen lernen.

 

Die letzte Neuigkeit noch für unsere BMW-Fraktion, BMW bietet das Kofferset geteilt an. Der linke Koffer ist für das Gepäck vorgesehen, der rechte Koffer ist mit Motoröl zu füllen, wobei automatisch entsprechende Mengen direkt an den Motor abgegeben wird. Der Vorteil ist, der Koffer muss nur noch alle 2.000 km aufgefüllt werden.